Kurz vor den Abschlussfeiern wurde es in der Sporthalle der Elisabeth-Selbert-Schule am Montag noch einmal sportlich: Beim traditionellen Volleyballturnier der Vor- und Abschlussklassen traten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 gegeneinander an. Dabei standen nicht nur Punkte und Siege im Mittelpunkt, sondern vor allem Gemeinschaft, Zusammenhalt und jede Menge Spaß.

Mit großem Einsatz, lautstarker Unterstützung von der Seitenlinie und viel Begeisterung lieferten sich die Klassen spannende und faire Spiele. Jeder gewonnene Punkt wurde bejubelt, nach misslungenen Aktionen bauten sich die Teams gegenseitig auf und feierten gemeinsam ihre Erfolge. Besonders schön war zu beobachten, wie sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig motivierten und als Mannschaft zusammenwuchsen.

Für das leibliche Wohl sorgte das SV-Team, das während des Turniers Eis und Getränke verkaufte. So herrschte in der Sporthalle eine rundum positive Atmosphäre, die von guter Stimmung und vielen lachenden Gesichtern geprägt war.

Das Volleyballturnier gehört seit vielen Jahren zu den festen Traditionen der Elisabeth-Selbert-Schule und ist für viele Schülerinnen und Schüler ein besonderer Moment zum Ende ihrer Schulzeit. Hier werden nicht nur sportliche Leistungen gezeigt, sondern auch Erinnerungen geschaffen, die noch lange in den Köpfen bleiben.

Am Ende standen zwar die Siegerteams fest, doch der eigentliche Gewinn lag an diesem Vormittag woanders: in den gemeinsamen Erlebnissen, den fairen Begegnungen, dem starken Miteinander und dem spürbaren Teamgeist, der die gesamte Sporthalle erfüllte.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Fachbereich Sport für die Organisation und Durchführung dieses gelungenen Turniers sowie dem SV-Team für die tatkräftige Unterstützung.

 

Gestern fanden an der ESS die Wahlen der Schülervertretung (SV) statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben und aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken.

Die SV-Wahlen sind ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Miteinanders an unserer Schule. Sie zeigen, dass die Meinungen, Ideen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler gehört werden und in schulische Entscheidungsprozesse einfließen können. Durch ihre Stimme übernehmen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung und erleben, wie demokratische Mitbestimmung funktioniert.

Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schülerschaft gegenüber Lehrkräften und Schulleitung. Sie bringt Vorschläge ein, unterstützt Projekte und setzt sich für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein. Damit trägt sie wesentlich dazu bei, das Schulleben aktiv mitzugestalten und die Schulgemeinde zu stärken.

Die Wahlen machen deutlich: Demokratie beginnt nicht erst außerhalb der Schule, sondern wird bereits im Schulalltag gelebt. Indem Schülerinnen und Schüler kandidieren, wählen und Verantwortung übernehmen, sammeln sie wichtige Erfahrungen für ihre Rolle als aktive Mitglieder unserer Gesellschaft.

Die Elisabeth-Selbert-Schule bedankt sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement sowie beim SV-Team für die Organisation und Durchführung der Wahl. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den gewählten Vertreterinnen und Vertretern und darauf, gemeinsam unsere Schule weiterzuentwickeln.

Großer Erfolg für die Elisabeth-Selbert-Schule: Die U16-Mädchenfußballmannschaft hat beim Regionalentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ in Melsungen den Turniersieg gefeiert und sich damit souverän für den Hessenentscheid in Gießen qualifiziert.

Trotz regnerischen Wetters präsentierten sich die Spielerinnen am vergangenen Mittwoch in hervorragender Form. Bereits im ersten Spiel gegen die EKS Baunatal zeigte das Team großen Kampfgeist und setzte sich in einer intensiven Partie verdient mit 2:1 durch. Auch im zweiten Spiel überzeugten die ESS- Spielerinnen mit einer starken Leistung und gewannen deutlich mit 3:1 gegen die Edertalschule aus Frankenberg.

Im entscheidenden letzten Spiel wartete schließlich die gastgebende Gesamtschule Melsungen. Doch auch dort ließ die Mannschaft nichts anbrennen. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg sicherten sich die Spielerinnen der Elisabeth-Selbert-Schule den verdienten Turniersieg. Am Ende standen drei Siege aus drei Spielen sowie ein beeindruckendes Torverhältnis von 7:2.

Mit diesem Erfolg schreiben die Spielerinnen zugleich Schulgeschichte: Erstmals haben sich gleich zwei Mädchenfußballteams der Elisabeth-Selbert-Schule für den Hessenentscheid qualifiziert. Bereits vor zwei Wochen hatte auch die U14-Mannschaft das Ticket für das Landesfinale der besten Schulmannschaften Hessens gelöst.

Die Freude an der Elisabeth-Selbert-Schule ist entsprechend groß. Dass eine vergleichsweise kleine Schule aus Zierenberg Nordhessen beim Hessenentscheid vertreten darf, erfüllt die gesamte Schulgemeinschaft mit Stolz.

Für die ESS spielten: Amelie W., Ayline K. (K8c), Mirha M., Lilly R. (K8d), Evelyn W. dos S. (G8a), Amelie G. (G8b), Laura M., Carlotta M., Nuria S. (G7b), Leonie K. (G6a) und Linni P. (G6b).

Zwei Tage lang drehte sich an der Elisabeth-Selbert-Schule alles um die Frage: Was kann ich – und was mache ich daraus? Im Rahmen des Kompetenzfeststellungsverfahrens KomPoG („Kompetenzfeststellung Potenziale und Ziele“) setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihren Stärken, Interessen und Fähigkeiten auseinander und entwickelten erste Ideen für Praktikum und Berufsleben. Das „G“ steht dabei für den gymnasialen Bildungsgang in Jahrgangsstufe 8.

Am ersten Tag stand die Selbstwahrnehmung im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler schätzten ihre Kompetenzen ein und reflektierten ihre persönlichen Stärken – von fachlichen Fähigkeiten bis hin zu sozialen Kompetenzen und Teamfähigkeit.

Ein besonderes Highlight war ein simuliertes Vorstellungsgespräch mit einem Team der Agaplesion Kliniken Kassel. Dabei erhielten die Jugendlichen Einblicke in Bewerbungssituationen und wertvolle Rückmeldungen aus der Praxis. Anschließend arbeiteten sie in Gruppen zum Thema „Medizin der Zukunft“ und nutzten die KomPoG-App zur weiteren Selbsteinschätzung.

Der zweite Tag richtete den Blick nach vorn: Berufsfeld- und Berufswahltests halfen dabei, erste berufliche Perspektiven zu entwickeln. In kurzen Präsentationen stellten die Schülerinnen und Schüler ihren Wunschberuf vor und begründeten ihre Wahl anhand ihrer Stärken.

Den Abschluss bildete eine Berufsorientierungsrallye mit verschiedenen Informations- und Unterstützungsangeboten.

Die KomPoG-Tage zeigten: Wer seine Stärken kennt, kann bewusster Entscheidungen für die eigene Zukunft treffen.