Schule & Gesundheit

Die Elisabeth-Selbert-Schule erhält das Zertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“.

Auf dem Weg zur Gesunden Schule

Wir haben an unserer Gesamtschule in unserem Schulprogramm einen Schwerpunkte im Bereich der Gesunden Schule gesetzt. Auf dem Weg zur Gesamtzertifizierung als Gesunde Schule wurde der ESS im Februar 2016 im Rahmen einer Feierstunde an der Valentin-Traudt-Schule in Kassel das Teilzertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“ übergeben.
Im Projekt „Schule & Gesundheit“, das Bildungseinrichtungen auf ihrem Weg zur Eigenverantwortung unterstützt, geht es darum, die Gesundheits- und Bildungsqualität an Schulen Schritt für Schritt zu verbessern. Ziel ist es ein gutes Schulklima und eine gesundheitsförderliche Schulorganisation zu erreichen. Gesunde Schüler sollen von gesunden Lehrern in einem freundlichen Schulklima einer gesundheitsfördernden Schule unterrichtet werden.
Mit dem Erwerb des Teilzertifikats „Bewegung und Wahrnehmung“,  stellt die ESS ihr breites Bewegungsangebot, welches weit über den regulären Sportunterricht hinausgeht, unter Beweis. Beispielhaft können an dieser Stelle das umfassende AG-Angebot im Ganztagsbereich, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern (Sportvereine,  ), aber auch die Integration von Bewegungsphasen in den alltäglichen Unterricht genannt werden.  Die ESS verfolgt ein differenziertes gesundheitsförderndes Bewegungs- und Wahrnehmungskonzept, welches die ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt.
Ein weiteres Teilzertifikat als „Gesundheitsfördernde Schule“, im Bereich der Umweltbildung hat die ESS vor vielen Jahren erworben und kontinuierlich re-zertifizieren können. Nun heißt es weitermachen, um die  zwei verbleibenden Teilzertifikate auf dem Weg zur Gesamtzertifizierung zu erhalten.

„Soziales Lernen“ im Rahmen des Schulsports
Wir streben das soziale Lernen unserer SchülerInnen nicht nur im regulären Sportunterricht an, sondern auch in verschiedenen außerunterrichtlichen Aktivitäten und Formen.
Im regulären Sportunterricht liegt die Schulung des sozialen Miteinanders zum Einen in verschiedenen Sportarten bzw. -disziplinen begründet, zum Anderen ist die zentrale Kompetenz „Teamfähigkeit“ lehrplangemäß zu vermitteln bzw. zu erlernen.
Außerhalb des regulären Sportunterrichtes ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, sich sozial einzubringen, zu erproben und zu entwickeln.
Beispielsweise im Rahmen der Spielothek (Spielgeräteausgabe während der großen Pausen) gewährleisten SchülerInnen die Ausgabe für (Mit-)SchülerInnen: ein ausgesprochen soziales Engagement. Im Zuge der Bundesjugendspiele für die Jahrgänge 5 -7 betreuen eine Vielzahl von SchülerInnen des 9. Jahrgangs sowohl die teilnehmenden Klassen als auch verschiedene Sportstationen, an denen die Mädchen und Jungen ihre sportlichen Leistungen erbringen. In Rücksprache mit den zuständigen SportlehrerInnen unterstützen verschiedene SchülerInnen aus den Jahrgängen 9 und 10 Bundesjugendspiele der Grundschulen Ehlen, Wenigenhasungen und Zierenberg. Hier übernehmen sie Betreuungs- und Stationsaufgaben.
In außerordentlichen, gleichwohl sich wiederholenden Veranstaltungen mit außerschulischen Anbietern ergeben sich für die SchülerInnen unserer Schule weitere intensive Möglichkeiten, im (kultur-)sportlichen Bereich das soziale Miteinander zu lernen und weiterzuentwickeln: Zu verweisen ist hier auf die dreitägigen Workshops mit den Young Americans sowie in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen den im Sommer 2014 durchgeführten Sportsfun Teamday. Im Mittelpunkt dieses Sporttages standen abenteuer- und erlebnispädagogische Angebote und Arbeitsweisen; hier galt es Teamfähigkeit, Kooperation und Kommunikation zu nutzen, um Erfolgserlebnisse zu erleben. Ziel ist es, diesen Sportsfun Teamday regelmäßig zu wiederholen. Sie hier um Ihren eigenen Text einzufügen

Spielothek

Mit der Einrichtung der Spielothek für unsere Schülerinnen und Schüler verfolgen wir verschiedene Absichten, die sich in Verbindung bringen lassen mit unserem Bestreben, „Bewegung und Wahrnehmung“ zu koppeln. Es ist hinlänglich bekannt, dass angemessenes Bewegen der Gesunderhaltung dient; auch das Lernen wird dadurch entsprechend gefördert. Zum Weiteren erproben sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler im Sozialen Miteinander.
Unter Leitung einer Lehrkraft (z.Z. Herr Zimmermann) führen ausschließlich Schülerinnen und Schüler den Spielotheksdienst aus. So ist gewährleistet, dass in allen großen Pausen, Bälle (vorzugsweise Fußbälle, Basketbälle und Volleybälle), Pedalos, Springseile, Frisbeescheiben, u.a. ausgeborgt werden können. Zum Ende einer Pause werden die ausgeliehenen Gegenstände zurückgebracht und von den diensthabenden Schülerinnen und Schülern entgegengenommen. – Die Organisation der Pausenausleihe macht deutlich, dass das Soziale Miteinander an der ESS auch außerhalb der Unterrichtssituationen entwickelt und gelebt wird (verwiesen sei an dieser Stelle zusätzlich an den Sanitätsdienst und den Bereich der Mediation, der von Schülerinnen und Schülern gestaltet wird).

83 Schülerinnen und Schüler nahmen 2018 am Mini-Marathon teil

Kasseler Mini-Marathon

Die Elisabeth-Selbert-Schule nimmt regelmäßig im Herbst am Kasseler Mini-Marathon teil.
Der Lauf findet einmal im Jahr im Rahmen des Kassel-Marathons in der Kasseler Karlsaue statt. Das Ziel befindet sich im Auestadion.
Die Teilnehmer laufen dabei einen Zehntelmarathon. Die Distanz (4,2 km) kann von jeder Schülerin und jedem Schüler mit etwas Training problemlos bewältigt werden.
Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer der Elisabeth-Selbert-Schule bereiten ihre Klassen im Vorfeld des Laufes im Sportunterricht darauf vor, sodass interessierte Schülerinnen und Schüler gut trainiert daran teilnehmen können.
Die Schule organisiert die Anmeldung, sie begleitet die Schülerinnen und Schüler, vereinbart einen gemeinsamen Treffpunkt mit den Eltern und kümmert sich nach dem Zieldurchlauf um die Läufer.
Beim letzten Mini-Marathon hat der Förderverein der Elisabeth-Selbert-Schule die Kosten für ein einheitliches Laufshirt übernommen.

Schulsanitätsdienst

Schulsanitäter/innen übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler und Mitschülerinnen. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Sie setzen sich für die Schüler und Schülerinnen ein und helfen ihnen in Notlagen. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern.
Beim Schulsanitätsdienst gibt es keine Einzelkämpfer, das Miteinander steht im Vordergrund. Einer lernt vom anderen. Hilfeleistung und Toleranz werden trainiert. Im Mittelpunkt der wöchentlichen Treffen stehen nicht nur Besprechung und Weiterbildung, sondern auch gegenseitige Unterstützung. Schülerinnen und Schüler übernehmen gemeinsam mit einer Kooperationslehrerin und gleichzeitiger Erste Hilfe Ausbilderin des DRK, Fr. Dorr, selbst die Planung ihrer Treffen, kümmern sich um ihre Einsätze, die Materialien und versuchen schon im Vorfeld, Unfallsituationen zu vermeiden.

Ausbildung und Aufgaben:

Interessierte Schülerinnen und Schüler werden durch Fr. Dorr in Erster Hilfe geschult. Sie lernen, was in Notfällen zu tun ist und wie sie Gefahren erkennen, bevor etwas passiert. Von kleinen Schnittwunden bis hin zur Fraktur ist alle dabei.
Mit Rollenspielen trainieren sie den Umgang mit Verletzten. Einfühlungsvermögen ist dabei wichtig, denn gerade jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler sind bei Unfällen oft verängstigt. Sie zu beruhigen, vor neugierigen Blicken abzuschirmen oder aufzumuntern – auch das sind Aufgaben der Schulsanitäter/innen.
Parallel zur Ausbildung durch das DRK, verfügt die Schule über einen sehr gut ausgestatteten Sanitätsraum mit zwei Liegen, Schreibtisch, Pinnwand, Aufbewahrungsschränken und Regalen. Die Schulsanitäter/innen haben dort einen geeigneten Raum zur Verfügung, in dem sie Verletzte betreuen und die dafür notwendigen Materialien lagern können. Diesen Raum aufgeräumt und sauber zu halten, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Schulsanitäter/innen. Über einen Aushang am Schulsanitätsraum und im Sekretariat mit den Dienstzeiten der Schulsanitäter/innen, werden sie im Notfall schnell per Funk informiert und zur jeweiligen Person geführt. Und natürlich spielt die Kooperationslehrerin, die die Arbeitsgemeinschaft betreut, eine zentrale Rolle.
Darüberhinaus sorgen Schulsanitäter/innen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschüler/innen bei Notfällen. Ebenso unterstützen sie andere Schulen in der Ersten-Hilfe Betreuung bei diversen Veranstaltungen. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt, was man bei Vergiftungen tut und wie man die stabile Seitenlage ausführt.

Gut ausgebildete Ersthelfer: Die Schulsanitäter Jannik (von links), Darren, Nicole, Maike, Lisa und Aaron.