Gestern fanden an der ESS die Wahlen der Schülervertretung (SV) statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben und aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken.

Die SV-Wahlen sind ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Miteinanders an unserer Schule. Sie zeigen, dass die Meinungen, Ideen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler gehört werden und in schulische Entscheidungsprozesse einfließen können. Durch ihre Stimme übernehmen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung und erleben, wie demokratische Mitbestimmung funktioniert.

Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schülerschaft gegenüber Lehrkräften und Schulleitung. Sie bringt Vorschläge ein, unterstützt Projekte und setzt sich für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein. Damit trägt sie wesentlich dazu bei, das Schulleben aktiv mitzugestalten und die Schulgemeinde zu stärken.

Die Wahlen machen deutlich: Demokratie beginnt nicht erst außerhalb der Schule, sondern wird bereits im Schulalltag gelebt. Indem Schülerinnen und Schüler kandidieren, wählen und Verantwortung übernehmen, sammeln sie wichtige Erfahrungen für ihre Rolle als aktive Mitglieder unserer Gesellschaft.

Die Elisabeth-Selbert-Schule bedankt sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement sowie beim SV-Team für die Organisation und Durchführung der Wahl. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den gewählten Vertreterinnen und Vertretern und darauf, gemeinsam unsere Schule weiterzuentwickeln.

Großer Erfolg für die Elisabeth-Selbert-Schule: Die U16-Mädchenfußballmannschaft hat beim Regionalentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ in Melsungen den Turniersieg gefeiert und sich damit souverän für den Hessenentscheid in Gießen qualifiziert.

Trotz regnerischen Wetters präsentierten sich die Spielerinnen am vergangenen Mittwoch in hervorragender Form. Bereits im ersten Spiel gegen die EKS Baunatal zeigte das Team großen Kampfgeist und setzte sich in einer intensiven Partie verdient mit 2:1 durch. Auch im zweiten Spiel überzeugten die ESS- Spielerinnen mit einer starken Leistung und gewannen deutlich mit 3:1 gegen die Edertalschule aus Frankenberg.

Im entscheidenden letzten Spiel wartete schließlich die gastgebende Gesamtschule Melsungen. Doch auch dort ließ die Mannschaft nichts anbrennen. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg sicherten sich die Spielerinnen der Elisabeth-Selbert-Schule den verdienten Turniersieg. Am Ende standen drei Siege aus drei Spielen sowie ein beeindruckendes Torverhältnis von 7:2.

Mit diesem Erfolg schreiben die Spielerinnen zugleich Schulgeschichte: Erstmals haben sich gleich zwei Mädchenfußballteams der Elisabeth-Selbert-Schule für den Hessenentscheid qualifiziert. Bereits vor zwei Wochen hatte auch die U14-Mannschaft das Ticket für das Landesfinale der besten Schulmannschaften Hessens gelöst.

Die Freude an der Elisabeth-Selbert-Schule ist entsprechend groß. Dass eine vergleichsweise kleine Schule aus Zierenberg Nordhessen beim Hessenentscheid vertreten darf, erfüllt die gesamte Schulgemeinschaft mit Stolz.

Für die ESS spielten: Amelie W., Ayline K. (K8c), Mirha M., Lilly R. (K8d), Evelyn W. dos S. (G8a), Amelie G. (G8b), Laura M., Carlotta M., Nuria S. (G7b), Leonie K. (G6a) und Linni P. (G6b).

Zwei Tage lang drehte sich an der Elisabeth-Selbert-Schule alles um die Frage: Was kann ich – und was mache ich daraus? Im Rahmen des Kompetenzfeststellungsverfahrens KomPoG („Kompetenzfeststellung Potenziale und Ziele“) setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihren Stärken, Interessen und Fähigkeiten auseinander und entwickelten erste Ideen für Praktikum und Berufsleben. Das „G“ steht dabei für den gymnasialen Bildungsgang in Jahrgangsstufe 8.

Am ersten Tag stand die Selbstwahrnehmung im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler schätzten ihre Kompetenzen ein und reflektierten ihre persönlichen Stärken – von fachlichen Fähigkeiten bis hin zu sozialen Kompetenzen und Teamfähigkeit.

Ein besonderes Highlight war ein simuliertes Vorstellungsgespräch mit einem Team der Agaplesion Kliniken Kassel. Dabei erhielten die Jugendlichen Einblicke in Bewerbungssituationen und wertvolle Rückmeldungen aus der Praxis. Anschließend arbeiteten sie in Gruppen zum Thema „Medizin der Zukunft“ und nutzten die KomPoG-App zur weiteren Selbsteinschätzung.

Der zweite Tag richtete den Blick nach vorn: Berufsfeld- und Berufswahltests halfen dabei, erste berufliche Perspektiven zu entwickeln. In kurzen Präsentationen stellten die Schülerinnen und Schüler ihren Wunschberuf vor und begründeten ihre Wahl anhand ihrer Stärken.

Den Abschluss bildete eine Berufsorientierungsrallye mit verschiedenen Informations- und Unterstützungsangeboten.

Die KomPoG-Tage zeigten: Wer seine Stärken kennt, kann bewusster Entscheidungen für die eigene Zukunft treffen.

An der ESS fand das Finale der Schulschach-Rallye Nordhessen statt und verwandelte die Schule für einen Nachmittag in einen Treffpunkt des Denksports. Insgesamt 51 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren traten an 25 Schachbrettern gegeneinander an. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit jeweils zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie. Gefordert waren dabei Konzentration, strategisches Denken und Ausdauer.

Organisiert wurde das Turnier von Martin Hock, Maximilian Hocke und Milan Hocke. Die Schulschach-Rallye verfolgt das Ziel, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Turnierschach zu ermöglichen – unabhängig von Vorerfahrung oder Leistungsstand. Schach zeigt sich dabei als Sportart, die Fairness, logisches Denken und die Fähigkeit zur Problemlösung auf besondere Weise verbindet.

Auch der jüngste Teilnehmer sorgte für Aufmerksamkeit: Der fünfjährige Nil R. erspielte sich drei Punkte und zeigte eindrucksvoll, dass Schach keine Altersgrenzen kennt.

In der Gesamtwertung der Kinder setzten sich Bennet L., Ferdinand S. und David K. durch. Bei den Jugendlichen gewann Kilian W. vor Ole A. und Tim-Henric W. Die besten Spielerinnen und Spieler wurden mit Pokalen ausgezeichnet, weitere erhielten Medaillen für ihre Leistungen.

Die Elisabeth-Selbert-Schule freut sich über die gelungene Durchführung des Turniers und sieht in Schach eine wertvolle Ergänzung des schulischen Angebots. Über die Schach-AG erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, Turniererfahrung zu sammeln und Schach als anspruchsvolle und fördernde Sportart kennenzulernen.

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 10. Jahrgangsstufe zur NS-Zeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule intensiv mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf ihre eigene Region auseinander. Ziel war es, historische Inhalte nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern auch erfahrbar zu machen.

In Kooperation mit dem Verein Vikonauten e.V. nahmen die Klassen R10b und G10b an einer Bunkerführung teil und begaben sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche durch die Kasseler Unterwelt.

Ausgestattet mit rutschfesten Schuhen, Taschenlampe und Helm erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Reichsbahnbunker sowie die unterirdischen Gänge des Viktoriabunker. Dabei erhielten sie nicht nur Einblicke in die baulichen Strukturen von Luftschutzanlagen, sondern setzten sich auch mit den Lebensbedingungen der Menschen während der Bombenangriffe auseinander.

Besonders eindrücklich waren die Berichte von Zeitzeugen, die den historischen Kontext vertieften und den Schülerinnen und Schülern einen emotionalen Zugang zur Thematik ermöglichten. So wurde deutlich, welche Bedeutung Luftschutz, Bunkerbau und das Leben im Ausnahmezustand für die damalige Bevölkerung hatten.

Die Exkursion ergänzte den Unterricht auf anschauliche Weise und trug dazu bei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und kritisch zu reflektieren. Geschichte wurde hier unmittelbar erfahrbar – eine nachhaltige Lernerfahrung für alle Beteiligten.