An der ESS fand das Finale der Schulschach-Rallye Nordhessen statt und verwandelte die Schule für einen Nachmittag in einen Treffpunkt des Denksports. Insgesamt 51 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren traten an 25 Schachbrettern gegeneinander an. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit jeweils zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie. Gefordert waren dabei Konzentration, strategisches Denken und Ausdauer.
Organisiert wurde das Turnier von Martin Hock, Maximilian Hocke und Milan Hocke. Die Schulschach-Rallye verfolgt das Ziel, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Turnierschach zu ermöglichen – unabhängig von Vorerfahrung oder Leistungsstand. Schach zeigt sich dabei als Sportart, die Fairness, logisches Denken und die Fähigkeit zur Problemlösung auf besondere Weise verbindet.
Auch der jüngste Teilnehmer sorgte für Aufmerksamkeit: Der fünfjährige Nil R. erspielte sich drei Punkte und zeigte eindrucksvoll, dass Schach keine Altersgrenzen kennt.
In der Gesamtwertung der Kinder setzten sich Bennet L., Ferdinand S. und David K. durch. Bei den Jugendlichen gewann Kilian W. vor Ole A. und Tim-Henric W. Die besten Spielerinnen und Spieler wurden mit Pokalen ausgezeichnet, weitere erhielten Medaillen für ihre Leistungen.
Die Elisabeth-Selbert-Schule freut sich über die gelungene Durchführung des Turniers und sieht in Schach eine wertvolle Ergänzung des schulischen Angebots. Über die Schach-AG erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, Turniererfahrung zu sammeln und Schach als anspruchsvolle und fördernde Sportart kennenzulernen.

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 10. Jahrgangsstufe zur NS-Zeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule intensiv mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf ihre eigene Region auseinander. Ziel war es, historische Inhalte nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern auch erfahrbar zu machen.
In Kooperation mit dem Verein Vikonauten e.V. nahmen die Klassen R10b und G10b an einer Bunkerführung teil und begaben sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche durch die Kasseler Unterwelt.
Ausgestattet mit rutschfesten Schuhen, Taschenlampe und Helm erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Reichsbahnbunker sowie die unterirdischen Gänge des Viktoriabunker. Dabei erhielten sie nicht nur Einblicke in die baulichen Strukturen von Luftschutzanlagen, sondern setzten sich auch mit den Lebensbedingungen der Menschen während der Bombenangriffe auseinander.
Besonders eindrücklich waren die Berichte von Zeitzeugen, die den historischen Kontext vertieften und den Schülerinnen und Schülern einen emotionalen Zugang zur Thematik ermöglichten. So wurde deutlich, welche Bedeutung Luftschutz, Bunkerbau und das Leben im Ausnahmezustand für die damalige Bevölkerung hatten.
Die Exkursion ergänzte den Unterricht auf anschauliche Weise und trug dazu bei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und kritisch zu reflektieren. Geschichte wurde hier unmittelbar erfahrbar – eine nachhaltige Lernerfahrung für alle Beteiligten.
Am 22.04.2026 fand in Korbach der Regionalentscheid im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ im Fußball der U14-Mädchen statt. Das Team der Elisabeth-Selbert-Schule hatte sich bereits im vergangenen September beim Schulamtsentscheid der Stadt und des Landkreises Kassel souverän als Erstplatzierte für diesen Wettbewerb qualifiziert.
In Korbach traf unsere Mannschaft auf die Schulen aus Niestetal, Melsungen und Korbach. Im ersten Spiel gelang ein 2:1-Sieg gegen Niestetal. Anschließend erspielten sich die ESS-Mädchen ein 2:2-Unentschieden gegen Melsungen. Im entscheidenden dritten Spiel setzte sich das Team mit 2:0 gegen Korbach durch. Damit stand fest: Der erste Platz und der Titel der Regionalmeisterschaft gingen an die ESS. 🥳
Unter großem Jubel feierte die Mannschaft ihren Erfolg. Am 10. Juni reist das Team nun zur Hessenmeisterschaft nach Gießen – ein besonderer Erfolg für die Spielerinnen und die gesamte Schule.
Für die ESS waren folgende Spielerinnen im Einsatz: Marleen (F5c), Lotta (F5c), Mariella (G5b), Belmina (G5a), Johanna (G5a), Rachel (F6d), Hala (F6e), Karolina (G6a), Lotte (G6a), Lena (G6a), Anissa (G6a) und Jana (G6a).
Die Elisabeth-Selbert-Schule ist stolz auf diesen starken Einsatz und die geschlossene Teamleistung und wünscht der Mannschaft für das weitere Training sowie die kommenden Spiele viel Erfolg.
An der Elisabeth-Selbert-Schule unterstützt Frau Klippert von der Agentur für Arbeit die Schülerinnen und Schüler zusätzlich bei der Berufsorientierung. In dieser Woche stand für den Jahrgang 8 der berufsorientierende Unterricht mit ihr auf dem Stundenplan.
Im Mittelpunkt der Stunde stand zunächst die Frage: Welcher Berufstyp bin ich eigentlich? Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit ihren eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten auseinander, um herauszufinden, welche Berufsfelder besonders gut zu ihnen passen könnten.
Anschließend erkundeten sie die Internetseite der Agentur für Arbeit und recherchierten verschiedene Berufe, die zu ihren Ergebnissen passten. Dabei informierten sie sich über die Aufgaben der Berufe, Voraussetzungen, Dauer und Vergütung der Ausbildung sowie über verschiedene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern.
Diese Arbeit ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur eigenen beruflichen Zukunft. Gleichzeitig dient sie als Vorbereitung auf das Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9, bei dem die Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in die Arbeitswelt erhalten können. So werden bereits früh wichtige Weichen für den weiteren beruflichen Weg gestellt.
Frau Klippert ist regelmäßig an der Schule anzutreffen und steht den Schülerinnen und Schülern persönlich für Gespräche zur Verfügung. Sie können Fragen stellen, sich beraten lassen und Unterstützung bei beruflichen Anliegen erhalten. Besonders begleitet Frau Klippert auch die Abgangsklassen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den passenden Weg nach der Schule zu finden.
Wie funktioniert eigentlich ein Aktiendepot, worauf muss man beim Hauskauf achten und wie behält man im Finanzdschungel den Durchblick?
Herr Liehr und Frau Kunter sind unsere zertifizierten Geldlehrer (Geldlehrer e. V.) an der Elisabeth-Selbert-Schule.
Herr Liehr führt das Coaching mit den Abschlussklassen durch – auf dem Bild ist die R10c zu sehen –, während Frau Kunter den Wahlpflichtunterricht (WPU-Kurs) „Finanzbildung“ in den 9. und 10. Klassen leitet.
Dabei analysiert die Klasse reale Hausangebote in Zierenberg und Umgebung und taucht in die Welt von Aktiendepots und Steuererklärungen ein. Der Fokus liegt nicht nur auf Zahlen, sondern auf echtem Nutzwert: Wie finanziert man Träume, ohne in die Schuldenfalle zu tappen? Was bedeutet Inflation für das eigene Ersparte? Durch die lokale Verknüpfung mit Immobilienangeboten oder sogar mit den Dönerpreisen aus dem Ort wird die Theorie für die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler greifbar.
Die Schülerinnen und Schüler der R10c mussten ihr neu gewonnenes Wissen in einer Abschlussprüfung unter Beweis stellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Alle Teilnehmenden haben erfolgreich bestanden. Als Lohn für ihre Mühen erhalten sie ein offizielles Zertifikat, das ihnen fundierte Kenntnisse im Umgang mit Geld bescheinigt – ein wertvolles Dokument, das auch bei zukünftigen Bewerbungen einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann.
Für Herrn Liehr und Frau Kunter ist das Projekt ein wichtiger Baustein, den sie den Schülerinnen und Schülern mitgeben möchten. Die wöchentlichen Einheiten im WPU- und Arbeitslehreunterricht bereiten die Jugendlichen auf die Zeit nach der Schule vor, wenn erste eigene Verträge und finanzielle Entscheidungen anstehen.
Finanzielle Bildung ist dabei auch Persönlichkeitsentwicklung: Wer etwas von Geld versteht, gewinnt Unabhängigkeit und Sicherheit für die berufliche Zukunft.
Im Rahmen von KomPo7 (Kompetenzfeststellungsverfahren in Jahrgang 7) fanden an der Elisabeth-Selbert-Schule in der vergangenen Woche mehrere Projekttage statt. KomPo7 ist ein landesweites Verfahren zur Berufsorientierung in Hessen. Ziel ist es, die individuellen Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu erkennen und sie bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Durch praktische Aufgaben und Beobachtungen erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung zu ihren personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen.
KomPo7 ist zugleich ein fester Bestandteil der Berufsorientierung an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit verschiedenen Berufsfeldern auseinander, reflektieren ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten und nutzen beispielsweise Berufswahltests, um passende oder in Frage kommende Berufe zu entdecken. So werden erste wichtige Schritte auf dem Weg in Richtung Praktikum und späterer Berufswahl angebahnt.
Passend zu diesem Ansatz durften wir an unseren Projekttagen zwei Einrichtungen aus dem sozialen und pflegerischen Bereich begrüßen: das Team der Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen Zierenberg sowie das Team der AGAPLESION Diakonie Kliniken Kassel.
Beide Teams gewährten den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einblick in ihre Berufsfelder. Vorgestellt wurden typische Arbeitsabläufe im Pflege- und Klinikalltag, verschiedene Ausbildungsberufe sowie die dafür wichtigen Fähigkeiten und Kompetenzen – wie Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Belastbarkeit.
Die Projekttage boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Fragen zu stellen, praktische Eindrücke zu sammeln und konkrete berufliche Perspektiven kennenzulernen. Damit wurde ein weiterer wichtiger Baustein unserer schulischen Berufsorientierung umgesetzt – ganz im Sinne von KomPo7.
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