Berufs- & Studienorientierung

Die Elisabeth-Selbert-Schule wurde zum zweiten Mal in Folge für ihre hervorragende Arbeit in der Berufs- und Studienorientierung augezeichnet.

Ansprechpartner bei Fragen zur Berufs- und Studienorientierung

Frau Bernecker (OloV)

E-Mail: n.bernecker@gmx.de | Tel.: 05606-51990

Herr Dierkes (OloV)

 

Beratung

Berufseinstiegsbegleitung:

Frau Utermöller-Knipp: Sprechstunden: Montag/Dienstag/Donnerstag 8.00 bis 13.30 Uhr, Freitag nach Vereinbarung

Frau Wycisk: Sprechstunden: Donnerstag 8.00 bis 13.30 Uhr

Agentur für Arbeit:

Frau Berle: Monatliche Beratung, s. Aushang

Tel.: 05606-51990

Ein Schwerpunkt des schulischen Angebotes ist die Berufs- und Studienorientierung.
Hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und der Universität Kassel.

Mit diesem Konzept soll den Schülerinnen und Schüler die Entscheidung zwischen dem Besuch weiterführender Schulen und einem Einstieg in die Berufswelt erleichtert werden.

Über Praktika und Projekte lernen die Schülerinnen und Schüler die Berufs- und Arbeitswelt kennen. Ausdrückliches Ziel ist es, dass möglichst alle Jugendlichen gemäß ihren Neigungen, Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen den richtigen Beruf finden.
Die Gymnasialschülerinnen und -schüler sollen auf den erfolgreichen Besuch der Oberstufe vorbereitet werden und in der Sekundarstufe I bereits unterschiedliche Berufsfelder und Studiengänge kennenlernen.

Neben schulischen Inhalten steht die Förderung und Stärkung der Persönlichkeit und der Aufbau der sogenannten Schlüsselqualifikationen im Vordergrund. Die Ausgestaltung dieses Aspektes geschieht in Anlehnung an das Kerncurriculum Arbeitslehre, Politik und Wirtschaft und die darin beschriebene Förderung der überfachlichen Kompetenzen.

Berufs- und Studienorientierung ist eine zentrale Aufgabe im Unterricht der Elisabeth-Selbert-Schule. Sie hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Elemente der Berufs- und Studienorientierung spielen in jedem Unterricht eine Rolle, eine wichtige Funktion haben darüber hinaus die Fächer Arbeitslehre, Politik und Wirtschaft, die Praktika im Betrieb und die berufsbezogene Projektarbeit. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Betriebe in der Region, nehmen an Praxistagen und einem dreiwöchigen Blockpraktikum teil, arbeiten im Rahmen einer Schülerfirma, besuchen Berufs- und Studienmessen und besichtigen überbetriebliche Einrichtungen.

Sehr eng arbeitet die Schule mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit zusammen. Die zuständigen Berufsberater bieten zweimal pro Schuljahr einen Beratungstermin für Jugendliche und Eltern in der ESS an, informieren auf Elternabenden und stehen während ihrer monatlichen Schulsprechstunde allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Zusätzlich befindet sich in der Elisabeth-Selbert-Schule ein Berufsorientierungsbüro mit zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen, die die Jugendlichen bei ihrem schulischen und beruflichen Werdegang begleiten.

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen (BerEb) unterstützen die ausgewählten Jugendlichen individuell von der Vorabgangsklasse bis in die Ausbildung. Sie helfen den jungen Menschen,

  • den Schulabschluss zu schaffen,
  • den Berufsorientierungsprozess zu organisieren,
  • ein realistisches Berufsziel zu finden,
  • in Bewerbungsgesprächen klarzukommen,
  • sich im ersten Ausbildungsjahr zurechtzufinden,
  • ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Die einzelnen Etappen werden dabei in individuellen Fördergesprächen aufgearbeitet, die Ergebnisse werden dokumentiert. Zum Fördern kommt aber auch das Fordern: Die BerEbs motivieren die Jugendlichen dazu, sich anzustrengen und Ziele aus eigener Kraft zu erreichen. Oft sind es Etappenziele, die zum Erfolg beitragen. So lernen die Jugendlichen, Ängste und Hemmungen abzubauen. Zum Beispiel werden sie dazu ermutigt, bei einem Betrieb anzurufen und nach einem Praktikumsplatz zu fragen. Wenn der Jugendliche mehrere Etappenziele geschafft hat, blickt der/die BerEb auf das Geleistete zurück und gibt Tipps und Unterstützung für die weiteren Schritte. Das macht Mut fürs nächste Mal.

Maßnahmen und Projekte der Berufs- und Studienorientierung

KLASSE 5/6

Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung:

Schülerinnen und Schüler erhalten im Jg. 5 (einstündig) und 6 (zweistündig) Unterricht am Computer. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse im Sinne eines „Computerführerscheins“ erwerben sollen.

KLASSE 7

Girls’ Day und Boys’ Day:

Mädchen erkunden Männerberufe, Jungen erkunden Frauenberufe; Schülerinnen und Schüler gehen dazu (nach Voranmeldung) einen Tag in einen Betrieb und lernen ein Berufsbild und einen Betrieb kennen.

KLASSE 8

Vorbereitung auf die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz:

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben werden im Deutschunterricht thematisiert. Berufsorientierender Unterricht durch Agentur für Arbeit.

Probierwerkstätten:

Durchführung einer dreitägigen Werkstatt in der Jugendbegegnungsstätte Wülmersen mit praktischer Arbeit in den Bereichen Metall, Holz und Hauswirtschaft. Kooperation mit der Jugendberufshilfe des Landkreises Kassel.

Praxistage:

Schüler gehen einen Tag in einen selbst gesuchten Betrieb, arbeiten mit und haben einen ersten kontinuierlichen Einblick in das Arbeitsleben. Dauer: 14 Wochen (jeweils Dienstag)

KLASSE 9

Vorbereitung auf die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz:

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben werden im Deutschunterricht thematisiert. Berufsorientierender Unterricht durch Agentur für Arbeit.

Betriebspraktikum (3 Wochen):
Haupt-, Real- und Gymnasialschüler suchen sich selbst (mit Beratung der Schule) einen Praktikumsplatz in einem für sie neuen Berufsfeld. Vor- und Nachbereitung findet im Rahmen des Unterrichts in Arbeitslehre bzw. Politik und Wirtschaft (Gymnasialschüler) statt.

Bewerbertraining mit Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Agentur für Arbeit in Kassel:

In einem 2-tägigen Seminar werden mehrere Kompetenzen trainiert: telefonische Kontaktaufnahme mit Betrieben, Arbeit im Team, Sicherheit im Vorstellungsgespräch. Mitarbeiter/innen aus Betrieben führen „echte“ Vorstellungsgespräche mit den Schülern durch. Kooperation mit der Jugendberufshilfe, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer und der AOK.

Im BIZ werden Informationen über Ausbildungsberufe und Ausbildungsbetriebe sowie über das Bewerbungsverfahren vermittelt. Zusätzlich findet eine Betriebserkundung oder die Besichtigung der Universität Kassel statt.

KLASSE 10

Ausbildungs-Check-in:

Training der Kompetenzen für die Bewerbung (Wiederholung in komprimierter Form).

WEITERE ANGEBOTE

Die Teilnahme an einer Prüfung zum Fremdsprachenzertifikat DELF oder DELE wird angeboten.

Der Europäische Computer Führerschein (ECDL – European Computer Driving Licence) ist der international anerkannte Standard für verschiedene Anwenderfertigkeiten im Umgang mit dem Computer und wird im Jahrgang 9/10 angeboten.

Arbeitslehreunterricht ab Jahrgang 7 für Haupt- und Realschüler

Im Arbeitslehreunterricht und im Wahlpflichtunterricht können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 eine Schülerfirma gründen.

Berufsmessen: Besuch verpflichtend in den Jahrgängen 9/10

Vocatium: Schüler führen nach vorheriger Vereinbarung kurze Gespräche mit Vertretern regionaler Betriebe und lernen Ausbildungsbetriebe und neuen Berufsbilder kennen

Ausbildungs- und Studientage in Kassel vom 09./10. September 2016 in den Messehallen Kassel

Informationstag „Berufe in Uniform“ in der Agentur für Arbeit im BIZ

Tag des Handwerks in der Handwerkskammer Kassel

M+E InfoTruck der Metall- und Elektro-Industrie am Do. 05.11.von 12.00-17.00 Uhr auf dem Königsplatz in Kassel

[PDF] Konzept zur Berufs- und Studienorientierung

Zum „Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen“ bitte hier klicken

Gratis als Download: „Bewerbung für Azubis: So schreibst du eine erfolgreiche Bewerbung“

Das kostenlose eBook enthält viele inhaltliche Tipps und Beispiele und eine Musterbewerbung und verhilft Jugendlichen beim schnellen und erfolgreichen Einstieg ins Thema: https://www.peopleatventure.de/ebook-fuer-azubis